Apple aktualisiert Safari auf Version 4

13.06.2009

Vor kurzem hat Apple seinen hauseigenen Browser Safari auf die Version 4.0 aktualisiert. Neben vielen optischen neuen Spielereien (sinnvoll oder nicht, sei dahingestellt) und vielen Geschwindigkeitesverbesserungen, wurden anscheinend auch einige Unzulänglichkeiten im CSS-Parsing korrigiert.

Genau diese Unzulänglichkeiten konnte man sich bisher über CSS Hacks zu nutze machen und für den Safari mögliche Fehldarstellungen korrigieren.

Bisher verwendete ich immer @media all and (min-width:0px) im Zusammenhang mit :root body:not(:root:root) … das war sehr praktisch, störten sich die anderen Browser wie Firefox, IE, Opera und Co. nicht daran.

Leider ist das mit Safari 4 nun nicht mehr möglich. Sämtliche Definitionen in diesem mediatype + :root-Element-Konstrukt sind aufgehoben.

Sehr schade, wie ich finde, weil Safari und Firefox unter Mac doch das ein oder andere hin und wieder doch anders dargestellt haben. Vorallem was relative Abstände im Zusammenhang mit Schriftgröße und -höhe anbelangte.

Ein anderer Hack via @media screen and (-webkit-min-device-pixel-ratio:0) … und ohne :root-Elemente scheint allerdings noch zu funktionieren.

So kann man also erst einmal wieder textareas auf resize: none; stellen. Mich nervt dieser Eingriff in die Darstellung massiv. Zumal es sich nur auf Textfelder, nicht Eingabefelder bezieht (könnte man schließlich in der Weite größer machen wollen).

Mal sehen, was die nächsten Updates mit sich bringen.

Der zweite Hack betrifft allerdings auch Google Chrome, der bekanntlich die gleiche Engine (Webkit) nutzt. Da ich den Browser nicht nutze und vorerst auch keine Intentionen dazu habe, kann ich leider nicht beurteilen, wie sich die Hacks auf diesen auswirken.

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