Quirks Mode

Es gibt viele verschiedene Browser und verschiedene Ansichten, wie bestimmte Vorgaben und Empfehlungen dargestellt werden sollen.

Damit es eine zentrale Anlaufstelle im Internet gibt, wurde das W3C (World Wide Web Consortium) vor langer Zeit gegründet, das es sich zur Aufgabe gemacht hat, eben solche Empfehlungen technisch zu erarbeiten.

Da dies keine gesetzlichen Vorgaben sind, sind die Browserhersteller auch nicht dazu gezwungen, dass ihre Browser alles so darstellen, wie vom W3C gewünscht.

Zusätzlich entwickelt sich das Internet und die Browser weiter. Doch nicht jeder Benutzer ist gewillt, stets die neueste Version zu nutzen. Ebenso, wie nicht jeder Autor einer Website ständig alle Neuerungen die fortlaufend entstehen, in seine Internetseite einfliessen zu lassen.

Somit müssen die Hersteller abwärtskompatibel arbeiten, damit auch ältere Websites in neueren Browsern funktionieren und auch noch Jahre danach korrekt angezeigt werden.

Hierfür eignet sich der sog. Quirks Mode, den der Webentwickler für seine Seite mehr oder weniger “aktivieren” kann.

Für neue Seiten empfiehlt sich dieser “Schalter” nicht, da man hier die Möglichkeiten hat, bereits von Anfang an kompatibel zu arbeiten und somit auch für einen möglichen Wegfall dieser Option in Zukunft eine solide Website besitzt.